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Gesundheitsratgeber

Prävention statt Prellungen – Vermindertes Verletzungsrisiko beim Sport

 

Pro Jahr verletzen sich bis zu zwei Millionen Menschen in Deutschland beim Sport. Die Blessuren reichen von der Schürfwunde bis zum komplizierten Knochenbruch. Die Gründe für viele Verletzungen sind mangelnde Vorbereitung, Fehleinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und die daraus resultierende Überforderung des Körpers. Mit den richtigen Präventionsmaßnahmen wie dem passenden Aufwärmprogramm oder unterstützenden Hilfsmitteln können Verletzungen vermieden und angstfrei der Inaktivität der Kampf angesagt werden.

„Etwa fünf Prozent der Breitensportler verletzen sich pro Jahr so schwer, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Ein bis drei Prozent müssen operiert werden.“ sagt Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln auf welt.de. Doch trotz der Risiken sei Sport immer noch der viel bessere Weg, als sich nicht zu bewegen. „Unser größtes Problem ist Inaktivität. Laut aktuellen WHO-Zahlen haben wir pro Jahr 3,2 Millionen Tote durch körperliche Inaktivität“, sagt Froböse. Trotz Verletzungsrisiko, das manchen vor sportlicher Aktivität zurückschrecken lässt, lohnt es sich also den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

Die beste Prävention gegen Verletzungen ist das Aufwärmen. Muskeln und Sehnen sollten ausgiebig gedehnt werden, um den Stoffwechsel anzuregen und die Durchblutung zu fördern. Das verringert auch die Viskosität der Gelenkflüssigkeit. Dadurch werden Gelenke besser geschmiert und passen sich Bewegungsabläufen geschmeidiger an.

Für jede Sportart gelten allgemeine, aber auch für die Bewegungsart typische Aufwärmregeln. Zudem kennt jeder Mensch die kleinen Schwachstellen des eigenen Körpers und sollte speziell diese Partien berücksichtigen und sie gegebenenfalls mit Hilfsmitteln wie Bandagen stabilisieren. Vor allem sollte man in sich hineinhören und die eigene Kondition und Muskulatur nicht überbeanspruchen. Die besten Tipps für das richtige Warmup erhalten Sie beim Profi, wie Sportwissenschaftlern, Orthopäden und ausgebildeten Fitnesscoachs.

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